Tofu contra Fleisch? Harmonie ist gefragt.

Fleischkonsum gerät immer häufiger auf die fragwürdige Liste neuzeitlicher Zivilisations-Sünden. Pflanzliche Kost ist dafür auf dem Vormarsch. Tierwohl und Umweltschutz gelten als Argumente für eine zunehmend vegetarische Ernährung. Der für die konventionelle Tierproduktion erforderliche hohe Wasserbedarf und die anfallenden Treibhausgase sollen den viel beschworenen „Fußabdruck des Menschen“ ungünstig beeinflussen. In Japan wurden deshalb bereits die ersten Fleischfasern mit Hilfe der Stammzellen von Wagyu-Rindern und einem 3-D-Drucker im Labor synthetisiert. Man ist auf dem Weg zu einer umweltfreundlichen und nachhaltigen Fleischindustrie. Doch keine Sorge, anders als etwa die Produktion der viel gepriesenen Lastenfahrräder, von denen man sich einen Beitrag zur allumfassenden Verkehrswende verspricht, liegt die Marktreife für Edelfleisch aus der Petrischale noch in weiter Ferne. Ein Gutes hat die derzeitige Entwicklung allerdings bereits jetzt: Sojaprodukte sind weltweit auf dem Vormarsch. Sie kommen als Tofu, Soßen, Schnetzel oder rohes Gemüse daher und sollen gesundheitsfördernde Effekte entfalten. Einige ihrer Inhaltsstoffe – die so genannten Isoflavone – stehen schon länger im Fokus der wissenschaftlichen Forschung zu Wechseljahresbeschwerden, Osteoporose, Gedächtnisschwund und Abwehrschwäche. Doch selbst mit den viel versprechenden Lebensmitteln auf Soja-Basis ist eine absolut fleischfreie Ernährung keineswegs optimal. Es kommt stets auf eine harmonische Balance von Fleisch und Pflanzenkost an.

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