Kampf den Plagen

Seuchen sind seit jeher gefürchtete Begleiter der Geschichte. Cholera, Pest und die spanische Grippe hatten Millionen Menschen dahin gerafft. Gäbe es doch nur ein Mittelgegen all´ diese Plagen! Robert Koch schien der Erfüllung dieses verzweifelten Wunsches einst sehr nahe gekommen zu sein. Am 4. August 1890 verkündete er auf einem internationalen Kongress, einen Impfstoff gegen Tuberkulose gefunden zu haben. Den betreffenden Erreger hatte er erst wenige Jahre zuvor selbst entdeckt. 5.000 ausländischen Gästen wurde das Gegenmittel „Tuberkulin“ stolz präsentiert. Eine Welle der Begeisterung eilte um den Globus: „Robert Koch besiegt die Tuberkulose!“ Doch der Hype erwies sich als verfrüht. Das Medikament hielt nicht, was es versprach. Es gab Komplikationen und gefährliche Nebenwirkungen. Koch´s Triumph wurde zum Desaster. Kein Wunder, dass die Entwicklung von Impfstoffen auch heute noch jahrzehntelanger Forschungsarbeit bedarf, Milliarden von Euros verschlingt, ein mehrstufiges Testregime durchlaufen muss und einem komplizierten Zulassungsverfahren unterliegt. Es könnte sein, dass auch der ersehnte Impfstoff gegen das Corona-Virus noch eine Weile auf sich warten lässt.

Starke Abwehr – gute Chancen

Glücklicherweise ist der Mensch unerwünschten Infektionen nicht völlig hilflos ausgesetzt und muss ausschließlich auf einen Impfstoff warten. Er verfügt über einen doppelten Schutzschild: Seine unspezifische Immunabwehr bekämpft erst einmal alles, was dem eigenen Körper fremd erscheint und eine Gefahr darstellen könnte. Die nachfolgende spezifische Immunabwehr agiert weit selektiver. Sie produziert exakt auf den fremden Eindringling abgestimmte Antikörper, die das betreffende Bakterium oder das Virus dann zielgerichtet bekämpfen. Nicht immer geht das Immunsystem als Sieger aus diesem Kampf hervor. Manchmal gewinnt der Krankheitserreger leider die Oberhand. Je stärker die Immunabwehr jedoch ist, desto größer sind auch deren Chancen auf einen Sieg.

Alarmstufe Rot

Ein hochgefahrenes Immunsystem bindet enorme Ressourcen. In jeder Sekunde werden Millionen von Abwehrzellen produziert und ständig neue Antikörper-Varianten durchgespielt. Alle Kraft des Organismus ´ wird dem Kampf gegen die Infektion gewidmet. Für den gesamten Stoffwechsel heißt es nun: „Alarmstufe Rot“. Nicht nur das altbekannte Anti-Erkältungsvitamin C, sondern die komplette Armada aller verfügbaren Vitamine steht jetzt im Dienste der Immunabwehr. Folsäure, Biotin und Pantothensäure unterstützen das Wachstum und die Vermehrung der Abwehrzellen, die Vitamine B1, B2, B6, B12 und das Niacin befeuern deren Kohlenhydrat- und Eiweißstoffwechsel und sorgen so für eine geballte Ladung Energie. Die Vitamine A, C, D und E kümmern sich um schädliche freie Radikale und tun ihr übriges, um den Kampf zu unterstützen. Der Vitaminbedarf schnellt in die Höhe, weil es jetzt nur noch heißt: Volle Kraft voraus!

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